
Beppo der Straßenkehrer im Buch Momo von Michael Ende: „Siehst Du, Momo,“ sagte er, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, die kann man niemals schaffe, denkt man.“ Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen!“
Beppo dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur den nächsten.“
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“
Nach der Wahl im November konnten im Januar die neuen Gemeindekirchenrät:innen eingeführt werden und ihre konstituierende Sitzung abhalten. Zum Team gehören: Katti Geighardt, Peter Groos, Carola Hoppe (Laienvorsitzende), Helen Landmann, Leo Morper, Jan Schäfer und Manuel Wittke.
Gemeinsam haben wir nun viel zu tun und das soll Freude machen! Darum machen wir einen Schritt nach dem anderen und behalten im Blick, worum es geht: Die Liebe, die Gott mit allen Menschen teilt, in Baume zu installieren.
Freu mich auf die nächsten Begegnungen!
Pfarrerin Carmen Khan
