Frühjahrsputz im Pfarrgarten

Frühling lässt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte…

Die meisten kennen wohl zumindest den Anfang dieses Gedichts. Es stammt aus der Feder des Lyrikers (und evangelischen Pfarrers!) Eduard Mörike. Er schrieb es 1825 und hatte vielleicht dabei einen großen, verwunschenen Pfarrgarten vor Augen, mit Mäuerchen und Bienen, mit wiederkehrenden Schwalben, zart blühenden Apfelbäumen und wohlverdienter Ruhe.

 

Ebenso einen verwunschenen Pfarrgarten hat unsere Gemeinde zu bieten. Und auch in ihm bricht gerade der Frühling an. Indes hat der vergangene Winter deutlich seine Spuren hinterlassen: Der Efeu rankt sich dicht an den Mauern hoch, Zweige hängen über die Gehwege zur Mörikestraße, Sträucher und Büsche wuchern.

 

Darum wollen wir uns zu Beginn der Frühlingszeit an einem Samstagvormittag an diesem urigen Ort versammeln, um uns dort gemeinschaftlich gärtnerisch zu betätigen, mit Rechen, Astscheren, Schubkarren und was sonst noch so nötig ist. Wir freuen uns über rege Beteiligung von Groß und Klein, von Jung und Alt. Zwischendurch soll es zur Stärkung ein gemeinsames Frühstück geben. Wir kümmern uns um Getränke, Brötchen und Butter. Wer mag, kann noch etwas dazu beitragen.

 

Der Garteneisatz findet statt am Sonnabend, den 6. April von 9.30 Uhr bis etwa 13 Uhr. Damit wir ihn besser planen können, freuen wir uns über Anmeldungen im Gemeindebüro. Aber auch spontane Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen!

 

Auf diese kleine Gartenzeit freut sich

 

Ihre Julika Wilcke.

 

…Frühling, ja du bist’s! / Dich hab’ ich vernommen!

Beginn der Probephase

Gemeinsame Gottesdienste in Baumschulenweg und Johannisthal

Liebe Gemeinde,

 

in diesem Gemeindebrief finden Sie die Gottesdienste für die Monate April und Mai. Dabei werden Sie schnell feststellen, dass sich ab Mai einige grundlegende Änderungen ergeben.

 

In der Gemeindeversammlung am 18. November hatten wir gemeinsam darüber nachgedacht, wie man unsere Gottesdienste ruhiger, festlicher und geselliger gestalten kann. Das Ergebnis langer Überlegungsprozesse soll ein Pilotprojekt sein: Ab Mai wollen wir unsere Gottesdienste gemeinsam an einem Ort feiern.

 

Wenn wir gemeinsam feiern, erleben wir mehr Gemeinschaft – nicht nur, weil real mehr Menschen mit dabei sind, sondern auch, weil wir von unterschiedlichen Orten her zusammenkommen. So kann mehr Begegnung untereinander entstehen.

 

Solchen Begegnungen möchten wir besonders dadurch mehr Raum geben, dass wir nach jedem Gottesdienst ein Kirchencafé anbieten wollen. In Johannisthal hat sich diese Art der Zusammenkunft im Anschluss an die Gottesdienstfeiern in den vergangenen Monaten bereits bewährt. Nun möchten wir diese schöne Tradition auch in Baumschulenweg aufgreifen. Da gibt es Gelegenheit, bei Tee, Kaffee, Saft und Keksen den Gottesdienst zu reflektieren, Kinder können noch ein Weilchen zusammenspielen, wir können uns über gemeindliche und übergemeindliche Themen austauschen oder Verabredungen auf kurzem Wege treffen. Helfende Hände sind dabei sehr willkommen!

 

Mit der mittleren Anfangszeit 10 Uhr hoffen wir, denjenigen entgegenzukommen, die um halb zehn noch nicht so weit sind, ebenso wie denjenigen, die es nach dem Gottesdienst bald nach Hause zieht.

 

Wie soll nun aber das gemeinsame Feiern praktisch aussehen?

 

Wir haben uns versuchsweise ein Schema ausgedacht, dass die schnelle Orientierung so einfach wie möglich machen soll. Über Rückmeldungen hierzu würden wir uns freuen:

 

Ab Mai soll in den geraden Kalenderwochen Gottesdienst in Johannisthal (grün) gefeiert werden, in ungeraden Kalenderwochen in Baumschulenweg (rot). Die regionalen Veranstaltungen fügen sich wie gewohnt dazwischen (grau). Selbstverständlich werden wir Heiligabend wie traditionell an beiden Orten drei Christvespern feiern. Auch die Wahl der Gemeindekirchenräte am 3. November soll an beiden Orten jeweils mit Gottesdiensten eingeläutet werden.

 

Die Buslinien zwischen beiden Orten machen eine Fahrt von einem Ortsteil zum anderen gut möglich – das haben die Erfahrungen aus dem letzten Jahr gezeigt. Sollte es dennoch für Einzelne schwierig sein, zum Gottesdienst zu kommen, so kann das Gespräch im Anschluss an die Gottesdienste ein guter Ort sein, um sich über die Möglichkeit von Fahrgemeinschaften auszutauschen.

 

Testphase: Das bedeutet, dass wir Ihre Meinung zu diesem neuen Modell gottesdienstlichen Lebens erfahren möchten. Dafür ist es aber, davon sind wir überzeugt, notwendig, dasselbe über einen längeren Zeitraum auszuprobieren. Wir müssen zunächst in unterschiedlichen (Kirchen-)Jahreszeiten, zu verschiedenen Anlässen und in einer gewissen Routine dieses Modell getestet haben, ehe wir es sachgerecht auswerten können. Wir geben uns also die Zeit bis zum kommenden Osterfest. Am Ende dieser Phase ist Ihre Meinung gefragt. Erst danach wird entschieden, ob wir bei diesem Modell bleiben oder nicht.

 

Ich hoffe, unser Versuch, die Sonntage zu entschleunigen und mehr Gemeinschaft zu erfahren, findet bei Ihnen Sympathie. Ich freue mich auf und zahlreiche gesegnete Begegnungen und auf die Zeit mit Ihnen!

 

Im Namen der beiden Gemeindekirchenräte,

 

Julika Wilcke

Die Laib und Seele - Ausgabestelle Treptow in der Plesserstrasse 4 sucht dringend helfende Hände. Immer dienstags etwa zwischen 11 und 16 Uhr müssen die Lebensmittel ausgeladen, sortiert und für die Ausgabe aufgebaut werden.

 

Wer gern mithelfen möchte, kann sich im Gemeindebüro Treptow dazu informieren / anmelden.

 

Tel. 533 70 96; Mail: buero@bekenntniskirche.de

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