Trägerkonzept für Gründung und Bau einer Evangelischen Kindertagesstätte

Die Kirchengemeinde Berlin-Baumschulenweg stellt sich vor

Träger und Ansprechpartner

Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Baumschulenweg
Baumschulenstraße 82-83
12437 Berlin

Telefon: 030 / 5328196
Fax: 030 / 53212675

Pfarrerin:  Julika Wilcke

Vorsitzender des Gemeindekirchenrates (GKR): Michael-Erich Aust 

 

Kitaplanungsausschuss des GKR: Angelika Briese, Anita Müller, Heike Pudler, Julika Wilcke, Annette Ziehlke

Kitafachberaterin des Kirchenkreises: Simone Wilhelm

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Baumschulenweg ist Teil des Evangelischen  Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Wir möchten auf dem Gelände unserer Kirchengemeinde eine Evangelische Kindertagesstätte errichten.

 

 

Unsere Motivation

Immer mehr junge Familien besuchen unsere Kirchengemeinde. Regelmäßig finden in unserer Kirche Zum Vaterhaus Taufen statt. Eltern, Patinnen und Paten versprechen dabei, ihrem Kind den Weg in die christliche Gemeinde zu öffnen. Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Wir als Kirchengemeinde möchten den Kindern und Familien eine Gemeinschaft bieten, in der sie sich aufgehoben und gut begleitet wissen. Mit der Gründung einer evangelischen Kita möchten wir entsprechend unserem diakonischen Auftrag den Interessen und Bedürfnissen aller Familien und Kindern gerecht werden. Unser Ziel ist es, die Eltern und Erziehungsberechtigten in unterschiedlichen familiären Strukturen und Lebenslagen bei der Erziehung, Bildung und Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen und den Kindern Raum für die Förderung ihrer Entwicklung zu bieten.

 

Die Vielfalt verschiedener Träger von Kindertageseinrichtungen ist in unserer demokratischen Gesellschaft politisch gewollt, denn sie garantiert gesellschaftliche Pluralität und vermeidet die Dominanz eines einzigen Weltbildes oder Gesellschaftsmodells. In unserer evangelischen Kindertagesstätte soll besonderer Wert auf einen bewussten Umgang mit Religiosität gelegt werden. Unsere Pädagog*innen sind aufmerksam für die religiösen Fragen der Kinder. Sie gestalten Zeit und Raum für ein freies Philosophieren und Theologisieren mit Kindern. Sie geben ihnen Orientierungshilfen und lassen Religion mit allen Sinnen erlebbar werden. Kinder erfahren hier von biblischen Geschichten, feiern gemeinsam christliche Feste, singen und beten.

 

Dabei sind die pädagogische Anerkennung und Wertschätzung religiöser Pluralität sowie die interreligiöse Arbeit für uns selbstverständlich. Kinder dürfen in unserer evangelischen Kita die Vielfalt von Kulturen und Religionen erleben. Sie lernen: Es ist normal, verschieden zu sein - auch im Blick auf die unterschiedlichen Weltanschauungen. Dabei wollen wir Kindern und ihren Familien christliche Werte und eine ihnen entsprechende Lebenshaltung vorleben. Sie sollen hier eine Gemeinschaft erleben, in der Geborgenheit erfahren und Freiheit gelernt werden kann.

 

 

 

Unsere Kirchengemeinde

Unsere Kirchengemeinde liegt in Berlin-Baumschulenweg, einem Stadtteil im Bezirk Treptow-Köpenick. Sie hat etwa 2.100 Mitglieder.

Die selbständige Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Baumschulenweg gibt es noch nicht einmal 100 Jahre. Früher mussten die Gläubigen mit der Fähre nach Stralau übersetzen, um am Gottesdienst teilzunehmen. Damals gehörte Baumschulenweg noch zur Landgemeinde Treptow und wurde im Volksmund einst „Krebsjauche“ genannt. Erst am 1. Oktober 1920 trat das „Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin“ in Kraft und Baumschulenweg lag damit im Verwaltungsbezirk Treptow von Groß-Berlin.

Am 12. November 1911 wurde die Kirche in Baumschulenweg festlich eingeweiht. Sie erhielt den Namen „Zum Vaterhaus“, nach dem in goldenen Lettern über dem Portal angebrachten Wort Jesu aus dem Johannesevangelium: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen“. Selbstständig wurde die Gemeinde jedoch erst am 1. April 1948.

Der Kirchenbau gehört zu einem baulichen Ensemble mit Schule und Gemeindehaus und prägt schon allein durch seine zentrale Lage den Ort Baumschulenweg. Bis in die 1970er Jahre gab es in den Gemeinderäumen der Kirchengemeinde einen Kindergarten in staatlicher Trägerschaft. Dann wurden viele neue Kindergärten errichtet und die bescheidenen Räumlichkeiten des Kindergartens wurden aufgegeben.

 

Mittlerweile reichen die Kindergartenplätze in Baumschulenweg nicht aus. Die Kirchengemeinde möchte an alte Traditionen anknüpfen: Auf ihrem eigenen Grund und Boden mit ihrem umfassenden Engagement als Kitaträgerin möchte sie Kindern und ihren Familien Raum geben.

 

Wir sind eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde und bieten ein breites Angebot für Familien und Kinder. Das reicht von einer Krabbelgruppe über die wöchentliche Kirche mit Kindern, einem Kinderchor für Grundschulkinder und den regelmäßigen Kindergottesdiensten bis hin zu Konfirmandenunterricht und die Junge Gemeinde für Jugendliche, die jeweils regional organisiert sind. Regelmäßig finden von uns organisierte Kinder- und Familienrüstzeiten statt. Auch wird in Kooperation mit der Sonnenblumen-Grundschule wöchentlich ein Töpferkurs für Kinder und Familien gestaltet. Besondere Familiengottesdienste und Gottesdienste zu besonderen Anlässen wie beispielsweise zu St. Martin oder zum Schulanfang haben feste Tradition.

 

Unsere Planungen für eine Evangelische Kindertagesstätte in Baumschulenweg

Hinter der Kirche liegt ein großer Pfarrgarten, den wir neu bebauen möchten. Die Idee, eine Kindertagesstätte zu errichten, gibt es schon seit mehr als einem Jahr. Inzwischen ist das Projekt beschlossen und die Planungen nehmen Gestalt an.

 

Seit Dezember 2018 trifft sich der Kitaplanungsausschuss unserer Gemeinde mit der Pfarrerin Julika Wilcke und der Kitafachberaterin des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, Simone Wilhelm, in regelmäßigen Abständen. Hier haben wir uns mit den gesetzlichen Grundlagen der Kindertagesstättenarbeit auseinandergesetzt und eine Trägerkonzeption erarbeitet. Anfangs besuchten wir gemeinsam mehrere evangelische Kindertagesstätten im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und haben uns mit pädagogischen Fachkräften ausgetauscht.

 

Ideen für das Trägerkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Baumschulenweg für die geplante Kindertagesstätte in der Mörikestraße

Platzkapazität und Öffnungszeiten

 

Wir möchten eine Kindertagesstätte für ca. 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt errichten. 

 

Geplante Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6:30 Uhr - 17:30 Uhr, orientiert an der Nachfrage der Familien

 

 

Umfeld der Einrichtung

Die Kindertagesstätte soll auf dem Gelände des Pfarrgartens hinter der Kirche, abseits der Hauptstraße, errichtet werden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Seniorenheim Domizil, mit deren Bewohner*innen und Mitarbeitenden wir in gutem Kontakt stehen. Zu dem baulichen Ensemble der Kirche gehört auch die Volkshochschule des Bezirkes Treptow-Köpenick, die sich als Kooperationspartnerin der Kirchengemeinde versteht. Gegenüber unserer Kirche befindet sich der Jugend- und Familientreff RumBa.

 

In Baumschulenweg gibt es zwei Grundschulen, die Grundschule am Heidekampgraben in der Hänselstraße 14 und die Sonnenblumen-Grundschule in der Radenzer Straße 16.

 

Die Wohnlandschaft in Baumschulenweg ist gut gemischt: Es gibt viele Genossenschaftsbauten, gut restaurierte Altbauten, aber auch eine Einfamilienhaussiedlung in Späthsfelde.

 

Baumschulenweg verfügt über eine gute Infrastruktur. Neben den günstigen Verkehrsanbindungen durch die S-Bahn gibt es verschiedene Buslinien. In der Baumschulenstraße befinden sich unterschiedliche Einkaufsmöglichkeiten. Ein interessantes Freizeitangebot bieten eine Schwimmhalle, das Arboretum und die Späth‘sche Baumschule. Gelegen zwischen der Königsheide und dem Plänterwald ist unser Stadtteil ein grüner und er lädt, nicht zuletzt auch wegen der Wassernähe, viele Menschen zu erholsamen Ausflügen ein.

 

 

Lebenssituationen der Kinder in Familie und Wohnumfeld

Viele Neubauten werden derzeit in Baumschulenweg errichtet. Damit einher geht eine deutliche Verschiebung der Altersstruktur. Derzeit ziehen zunehmend junge Familien in unseren Stadtteil. In der nahen Eichbuschallee sind Studierendenwohnungen errichtet worden. Dadurch erfährt der Ortsteil einen Generationswechsel und seine Bewohner*innen werden sich zunehmend sozial mischen.

 

Durch die zahlreichen naturnahen Räume und die günstige Infrastruktur ist Baumschulenweg sehr familienfreundlich. In der Kiefholzstraße hat das Familiencafé Pauline P. eröffnet und findet guten Anklang. In den Wohngebieten verteilt gibt es fünf frisch sanierte Spielplätze und im Plänterwald einen einladenden Waldspielplatz. Bei Familien beliebt sind auch der Weltspielplatz im Treptower Park und der  Schulenburgpark im angrenzenden Bezirk Neukölln.

 

 

Gesetzliche Grundlagen unserer Arbeit als Kitaträger

Die gesetzlichen Grundlage unserer Arbeit als Träger einer evangelischen Kindertageseinrichtung bilden  dasSGB VIII, das Kinderschutzgesetz, das Kindertagesförderungsgesetz des Landes Berlin (KitaFöG) und die dazu erlassenen Verordnungen (VOKitaFöG), die Rahmenvereinbarung über die Finanzierung und Leistungssicherstellung der Tageseinrichtungen (RVTag), die Vereinbarung über die Qualitätsentwicklung in Berliner Kindertagesstätten (QVTag), das Kirchengesetz über die Kindertagesstättenarbeit der Evangelischen  Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Rechtsverordnung über die Kindertagesstättenarbeit in der EKBO.

 

 

Unsere Leitgedanken für die Trägerschaft der Evangelischen Kindertagesstätte

Alle Kinder und ihre Eltern sollen sich in unserer Kita willkommen und wohl fühlen. Oberste Priorität der Arbeit in unserer Kindertagesstätte hat das Wohl der Kinder. Jedes Kind ist für uns ein einmaliges Geschöpf Gottes, wir wollen es annehmen, wie es ist, es da abholen, wo es steht und es individuell in seiner Entwicklung begleiten. Wir möchten jedem Kind, ergänzend zur Erziehung in seiner Familie, ein optimales Erfahrungs-, Lebens- und Lernumfeld bieten. Der Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit in der Evangelischen Kindertagesstätte ist die Persönlichkeit des Kindes und sein Bedürfnis nach Geborgenheit, Verlässlichkeit, Kommunikation, Spiel, Kreativität, Teilhabe und Lernen.

 

Damit die Kinder sich in unserer Kita wohl fühlen, ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern besonders wichtig. Sie sind die Experten für ihre Kinder. Unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen fühlen sich für die Gestaltung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern verantwortlich und wir als Träger unterstützen sie dabei.

 

Grundlage dafür ist es, den Kindern und Eltern in einer offenen, wertschätzenden und herzlichen Haltung zu begegnen. Diese Haltung wollen wir als Träger der Kindertagesstätte auch im Umgang mit ihren Mitarbeiter*innen pflegen. Uns ist bewusst, dass sie eine verantwortungsvolle und prägende Rolle, nicht nur für den Lebensabschnitt der Kindergartenzeit, für die zu betreuenden Kinder ausüben.

 

Als Träger einer evangelischen Kita wollen wir eine verantwortungs- und ressourcenorientierte Personalpolitik betreiben. Die Pädagog*innen und Wirtschaftskräfte werden in unserer Gemeinde angestellt und gehören somit zum Kreis der gemeindlichen Mitarbeiter*innen. Für sie gilt der Tarifvertrag der EKBO. Unser Handeln als Träger soll transparent und für alle Mitarbeitenden nachvollziehbar gestaltet sein. Wir legen großen Wert auf eine gute Kommunikation untereinander.

 

Das Ziel der pädagogischen Arbeit in unserer Kita ist die familienergänzende Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder. Dabei verstehen wir Bildung als einen ganzheitlichen Prozess. Kinder machen sich in der Gemeinschaft mit anderen Kindern und den Erwachsenen ein Bild von sich selbst und von der Welt. Die Pädagog*innen unterstützen die Selbstbildungsprozesse der Kinder, regen diese an und begleiten sie auf ihren Erfahrungswegen. Sie unterstützen den Austausch und die Kommunikation mit den anderen Kindern und fördern ko-konstruktive Prozesse untereinander. Jedes Kind ist einzigartig und soll in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen werden. Es soll erfahren, dass es als Individuum wichtig für diese Gemeinschaft ist. Wir wollen Kinder dabei unterstützen, Selbstvertrauen und Empathie gegenüber den Mitmenschen zu entwickeln.

 

Die religiöse Erziehung in unserem evangelischen Kindergarten soll dazu einen Beitrag leisten. Dabei ist die religiöse Erziehung nie isoliert zu sehen, sondern immer auf die Gesamtarbeit in der Kita für die Kinder bezogen. Eine gute Religionspädagogik hat das Ziel, Kinder stark zu machen und einen Beitrag zur Identitätsbildung,  zur Entstehung eines positiven Selbstbildes, zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Bewältigung schwerer Situationen zu leisten. Dabei muss die religiöse Erziehung und Bildung an die Lebenswelten der Kinder angepasst werden. In unserer Kindertagesstätte wird allen Kindern eine unvoreingenommene und freie, nicht vereinnahmende Erfahrung religiöser Inhalte und Rituale ermöglicht. Die Kinder sind eingeladen, sich mit ihren eigenen religiösen Themen und Fragen einzubringen. Gleichzeitig können sie ein Deutungsangebot, orientiert an der Botschaft Jesus, kennenlernen.

 

Um Kindern Stärke und ressourcenorientiertes Denken zu vermitteln, sollten die pädagogischen Fachkräfte unsere Werte, wie Achtsamkeit, Empathie, Selbstvertrauen, Nächstenliebe  oder Selbstverantwortung selbst leben und schätzen. Dabei ist für uns als Träger das Stärken von pädagogischen Fachkräften etwa durch Fortbildungen, Fachberatungen, Supervision und auch die Wertschätzung des Berufes und der Personen eine Aufgabe, die  letztlich auch den Kindern zu Gute kommt.

 

 

Räume und Außengelände

Das Gebäude unserer Kindertagesstätte planen wir als mehrstöckiges Gebäude in der Mörikestraße. Vorgesehen ist ein Mehrzweckbau, bei dem die Möglichkeit besteht, in der obersten Etage von der Kita getrennten Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Der Garten zwischen dem Gebäude der Kita und dem Gemeindehaus soll Teil des Kita-Geländes sein und für die Kinder naturnah umgestaltet werden.

 

Die Kindertagesstätte soll aus drei Bereichen mit mindestens 3 Räumen für je 25 Kinder bestehen, den sogenannten Familiengruppen. Jede Familiengruppe hat ihren eigenen Sanitärbereich und ihre Garderobe. Auch eine Verteilerküche soll es in jeder Etage geben, die von den Kindern mitgenutzt werden kann. Alternativ kann eine offene Küche in einen großen Gruppenraum integriert sein. Das Gebäude soll unterkellert sein und über einen Fahrstuhl verfügen, der den barrierefreien Zugang sichert. Gemeinsam soll allen Gruppen ein großer Mehrzweckraum, ein Atelier und/ oder eine Werkstatt zur Verfügung stehen.

 

Darüber hinaus sind ein Kinderwagenabstellraum, ein Hauswirtschaftsraum, eine zentrale Spülküche und ein Materiallager geplant.

 

 

Struktur der Kindergruppen und das dazu angedachte Raumkonzept

Als familienergänzende Einrichtung möchten wir auch unsere Kindertagesstätte so nahe an den Bedürfnissen und Interessen der Familien wie möglich gestalten. Altersgemischte Gruppen entsprechen dabei dem Leben innerhalb einer Familie oder der Gesellschaft allgemein, altershomogene Gruppen finden sich da eher selten. Die Kinder sollen in diesem sozialen System verlässliche Bindungen erfahren, denn sie erleben über die Kitajahre hinweg konstante Bezugspersonen, die ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. So haben die Kinder auch die Möglichkeit, mit ihren Geschwistern gemeinsam eine Gruppe zu besuchen. Auch für Einzelkinder birgt die Altersmischung viele Entwicklungsvorteile. Ältere Kinder können Verhaltensmodelle für jüngere Kinder und Entwicklungsanreize bieten. So profitieren die jüngeren von den älteren Kindern. Ältere Kinder lernen durch Lehren, sie sichern ihr Wissen durch Wiederholung und Weitergabe und entwickeln gutes Selbstbewusstsein. Entwicklungsunterschiede sind in altersgemischten Kindergruppen ganz normal, das fördert die Kooperation untereinander statt gegenseitiger Konkurrenz. So sollen entwicklungsverzögerte Kinder vor Ausgrenzung geschützt werden. Ein wesentliches Entwicklungsziel ist die gegenseitige Akzeptanz und Empathie, auch für die Selbständigkeits- und Sprachentwicklung hat dieses Modell in unseren Augen erhebliche Vorteile.

 

Damit diese Vorteile zum Tragen kommen, werden wir für begünstigende räumliche und personelle Bedingungen sorgen. In den „familiennahen“ Gruppen sollen 25 Kinder in jeweils mindestens drei Räumen von wenigstens drei Pädagog*innen betreut werden. Neben diesen Gruppenräumen gehören eine Verteilerküche, ein altersgerechter Sanitärbereich und eine Garderobe zum Bereich der Gruppe. Von allen drei Gruppen sollen der Mehrzweckraum, die Werkstatt und/ oder das Atelier gemeinsam genutzt werden.

 

Wir wollen sichern, dass in den Gruppen jeweils alle Altersgruppen von einem Jahr bis zur Einschulung mit fünf Kindern vertreten sind, um Möglichkeiten für typische Freundschaften gleichaltriger Kinder zu bieten. Jedes Kind hat seine Bezugserzieher*in, die/der verantwortlich für die Bildungsdokumentation des Kindes und für die regelmäßige Durchführung der Entwicklungsgespräche mit den Eltern ist. Die Pädagog*innen  in der Gruppe arbeiten nach dem Prinzip der inneren Differenzierung hinsichtlich des unterschiedlichen Entwicklungsstandes in der Gruppe. So soll es für jede Altersgruppe entwicklungsgerechte Anregungen und Herausforderungen geben. Die Jüngsten erhalten einen möglichst engen Bezugsrahmen und werden individuell begleitet. Ihnen werden Rückzugsmöglichkeiten geboten. So haben sie einen eigenen Bereich, um erste Bewegungs-, Greif- und Manipulationserfahrungen zu machen. Auch beim Schlafen und Ruhen sollen die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Die älteren Kinder aller drei Gruppen machen im letzten Jahr vor der Schule besondere Exkursionen und werden intensiv auf den Übergang in die Schule vorbereitet. Hier soll es eine enge Zusammenarbeit mit den beiden Grundschulen vor Ort geben. Alle Kinder werden ihrer Entwicklung gemäß in ihrer Selbständigkeit und Selbstverantwortung unterstützt. Je nach Selbständigkeitsgrad wird der Aktionsradius der Kinder individuell erweitert.

 

 

Kooperation mit der Gemeinde

Die Kindertagesstätte in unserer Trägerschaft wird ein wichtiger Teil unserer Gemeinde sein.

 

Gerade im ganz normalen Kitaalltag, angefangen von der herzlichen und aufmerksamen Begrüßung, der achtsamen Begleitung im Alltag, bei anregenden Morgenkreisen, dem gemeinsamen Austausch und dem freien Spiel  bis hin zum Abholen der Kinder durch die Eltern, den Elterngesprächen, den Elternversammlungen - überall findet Gemeindearbeit statt. Der Kindergarten repräsentiert die Kirchengemeinde und das christliche Miteinander.

 

Wir als Kirchengemeinde wollen neben unserer Tätigkeit als Träger der Kindertageseinrichtung die Kita in unser Gemeindeleben integrieren. So wird die Kantor*in musikalische Angebote unterbreiten, die Gemeindepädagogin eng mit der Kita zusammenarbeiten, engagierte Gemeindemitglieder können als Vorlesepaten ehrenamtlich mitwirken, der/die Pfarrer*in wird zu Kindergottesdiensten einladen oder mit dem Seniorenkreis wird beispielsweise ein gemeinsames Kuchenbacken organisiert. Unsere Gemeinde wünscht sich eine bereichernde Zusammenarbeit mit den Pädagog*innen und möchte ihre Arbeit unterstützen.

 

 

Pädagogische Schwerpunkte unserer Einrichtung

  • Situationsorientierter Ansatz
  • Religionspädagogik
  • Arbeit in altersdurchmischten Gruppen
  • Integration / Inklusion
  • musikalische Ausrichtung
  • generationsübergreifende Arbeit zwischen Kita, Kirchengemeinde und Stadtteil

Qualitätsmanagement

Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Unsere Kita soll sich durch eine hohe pädagogische Qualität auszeichnen. Die Eltern sollen sich auf eine gute Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder verlassen können.

 

Auf der Grundlage unseres Trägerkonzeptes und unseres christlichen Leitbildes unterstützen wir als Träger die Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes in Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Kinder sollen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen, ihre Interessen und Bedürfnisse sind Ausgangspunkt für alle Überlegungen. Unser Konzept orientiert sich eng an dem Berliner Bildungsprogramm. In regelmäßigen Abständen wird die Konzeption den Bedürfnissen der Kinder und Familien angepasst und weiterentwickelt. Entsprechend der pädagogischen Einrichtung und der Qualitätskriterien des Verbandes Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz  (VETK) wird in enger Zusammenarbeit mit uns als Träger ein verbindliches Qualitätssystem in Form eines Qualitätshandbuches entwickelt. Großen Wert legen wir hier auf die schriftliche Fixierung der Zuständigkeiten und Aufgaben. Das Team wird unterstützt, jährlich eine Evaluation durchzuführen, hier steht die Kitafachberatung des Kirchenkreises beratend zur Seite. So kann das Team gut vorbereitet an der externen Evaluation teilnehmen. Auch wir als Träger wollen uns dem gerne stellen.

 

Um die Qualität der pädagogischen Arbeit zu sichern, gestalten wir eine verbindliche und transparente Kommunikationsstruktur zwischen der Kita und uns als Träger. Aus dem Gemeindekirchenrat wird ein fester Ansprechpartner, ein(e) Kurator*in für die Kindertagesstätte berufen. Damit ist der Informationsfluss zwischen Kita und Träger klar geregelt.

 

Zur Sicherung der Qualität arbeiten wir eng mit unseren unterstützenden Netzwerkpartnern zusammen. Das kitaerfahrene Kirchliche Verwaltungsamt Südost (KVA) verwaltet in unserem Auftrag den Kitahaushalt, hier befindet sich auch die Personalabteilung. Wir nutzen den ständig mit fachlicher Unterstützung aktualisierten Betreuungsvertrag.

 

Im Kirchenkreis ist ein(e) Fachberater*in für die evangelischen Kitas angestellt, die die Qualitätssicherung und -entwicklung professionell begleitet. Unsere Kindertagesstätte wird fester Teil des  Netzwerks aller evangelischen Kitas der Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree. Hier finden regelmäßig Leiterinnenkonvente und Klausurtagungen zu Fachinformationen oder pädagogischen Themen statt. Auch werden Arbeitsgruppen für Integrationsfachkräfte und den Kinderschutzfachkräften der Einrichtungen fachlich begleitet.

 

Von diesem gemeindlichen Netzwerk wurde ein gemeinsames Kinderschutzkonzept der evangelischen Kindertagesstätten erarbeitet, zu diesem werden individuell für jede Kita und ihre besondere Situationen Anlagen zu den konkreten Verfahren im Kinderschutz und zum Beschwerdemanagement erarbeitet. Der Kirchenkreis stellt auch die insoweit erfahrene Fachkraft, die uns zur Beratung des Teams zur Seite steht.

 

Wir schließen uns mit der Gründung unserer Kita dem Fachverband des Diakonischen Werkes Berlin für die evangelische Kindertagesstättenarbeit, dem VETK, an. Hier nutzen wir den fachlichen Background zur Beratung und das Qualitätsmanagementsystem.

 

Auch mit den verantwortlichen Stellen des Senats, der Kitaaufsicht und dem örtlichen Jugendamt werden wir eng zusammenarbeiten und Beratungsmöglichkeiten nutzen.

 

 

Maßnahmen zum Kinderschutz

Das pädagogische Handeln in unserer Kindertagesstätte wird an den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention ausgerichtet. Wir wollen als Träger gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeiter*innen und in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten für die Würde der Kinder, für ihr Wohl und ihre Sicherheit Sorge tragen. Die Kinder erfahren in der Kita Schutz, sie erhalten Förderung und Bildung und sie erfahren das Recht, in allen sie betreffenden Angelegenheiten je nach ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden.

 

Für den Fall, dass das Wohl eines Kindes in unserer Kindertagesstätte gefährdet scheint, werden konkrete Maßnahmen und Verfahren eingeleitet. Das Kinderschutzkonzept des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree zeigt auf, nach welchen Richtlinien sich das professionelle Handeln der pädagogischen Mitarbeiter*innen ausrichtet. Alle pädagogischen Mitarbeiter*innen werden zu den Aufgaben,  den Handlungsrichtlinien und den Verfahren zum Schutz des Kindeswohls geschult. Im Team wird eine verantwortliche Kinderschutzfachkraft berufen. Diese nimmt an den regelmäßigen Treffen der Kinderschutzfachkräfte im Netzwerk des Kirchenkreises teil. Im Kirchenkreis ist eine erfahrene Fachkraft zur Beratung der pädagogischen Mitarbeiter*innen abrufbar.

 

Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im häuslichen Umfeld

Das konkrete Verfahren zum Kinderschutz bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im häuslichen Umfeld wird mit der pädagogischen Leitung erarbeitet und vor der Eröffnung der Kindertagesstätte verschriftlicht. Vor Dienstübernahme werden alle Mitarbeiter*innen zum Verfahren zum Kinderschutz informiert und belehrt.

 

Die Leitung wird von den pädagogischen Mitarbeiter*innen über wahrgenommene Anhaltspunkte informiert,  sie koordiniert das folgende Verfahren. Für die Dokumentation ist die fallverantwortliche Fachkraft zuständig. Die Fachkräfte führen mit der Leitung eine Ersteinschätzung durch. Hier steht zur anonymen Beratung eine insoweit erfahrene Fachkraft zur Verfügung. Gibt es Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung erfolgt ein Beratungsgespräch mit den Eltern, wenn dadurch keine zusätzliche Gefährdung des Kindes zu befürchten ist.  Gemeinsam mit den Eltern wird ein gemeinsamer Hilfeplan erarbeitet. Alle Maßnahmen in Bezug auf ein Kinderschutzverfahren sind dem verantwortlichen Trägervertreter, dem/der Kitakurator*in mitzuteilen.

 

Sind die Eltern nicht kooperativ und/oder kann das Wohl des Kindes durch sie nicht gesichert werden, erfolgt eine Kinderschutzmeldung an das zuständige Jugendamt. Alle Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen, wie die Kontaktdaten der insoweit erfahrenen Fachkraft, des Jugendamtes usw. sind offensichtlich für alle Mitarbeitenden an zentraler Stelle einsehbar. In der Einrichtung liegt für alle Mitarbeitenden nachvollziehbar der Kinderschutzordner mit allen Kriterien, Verfahrensabläufen, Kontaktdaten, Dokumentationshilfen und Meldebögen aus.

 

Verdacht auf Kindeswohlgefährdung durch grenzverletzendes Verhalten von Mitarbeiter*innen innerhalb der Kindertagesstätte

Grundlage für dieses Verfahren ist ein gut funktionierendes Beschwerdemanagement für Kinder, Eltern und Mitarbeiter*innen und eine fehlerfreundliche und reflektierte pädagogische Arbeit.  Alle Hinweise, Wahrnehmungen, Beobachtungen oder Rückmeldungen von Kindern, Eltern und/oder Mitarbeiter*innen zu Kindeswohlgefährdungen werden protokolliert und dokumentiert. Die Leitung trägt dafür die Verantwortung. Zur Gefährdungseinschätzung werden die Fachberatung und/oder die insoweit erfahrene Fachkraft verbindlich hinzugezogen. Der/die Kitakurator*in ist unverzüglich zu informieren. Gibt es Hinweise auf Kindeswohlgefährdung wird der/die beschuldigte Mitarbeiter*in sofort freigestellt und mit Hilfe des Formblattes „Meldung besonderer Vorkommnisse“ unverzüglich die Kitaaufsicht des Senates informiert. Wir als Träger werden dann mit Hilfe entsprechender Beratung über die weiteren Maßnahmen entscheiden. Externe Berater werden in diesem Fall auch den Mitarbeiter*innen zur Verfügung gestellt, um die emotionale Belastung besser zu verarbeiten.

 

Nach einem nicht bestätigten Verdacht sorgen wir als Träger für vertrauensschaffende Hilfen und Maßnahmen, die die Rehabilitation der betroffenen Person zum Ziel haben.

 

Auch die betroffenen Eltern werden über den Aufarbeitungsprozess informiert.

 

 

Beschwerdemanagement

Jedem Kind, allen Erziehungsberechtigten und allen Mitarbeiter*innen wird in unserer Kindertagesstätte ein Beschwerderecht eingeräumt.

 

Das Beschwerdeverfahren für die Kinder hat die Anliegen, Interessen und Bedürfnisse der Kinder im Blick und greift Unzufriedenheit auf. Ein Beschwerdeverfahren für Kinder basiert auf ein achtsames und feinfühliges Verhalten der Pädagog*innen. Denn auch nonverbale Äußerungen, wie Rückzug, Weinen können Formen der Beschwerde von Kindern sein. Fühlen Kinder sich in ihren Äußerungen wahrgenommen, wird ihnen ermöglicht, sich selbstbewusst für ihre Rechte und Bedürfnisse einzusetzen.

 

Auch Eltern werden ermutigt, Vorschläge zur Verbesserung, Kritik oder Beschwerden einzubringen. Jede/r Mitarbeiter*in soll sich zur Aufnahme einer Beschwerde befähigt und verantwortlich fühlen. Jede Beschwerde, der nicht gleich abgeholfen werden kann und der Umgang damit, werden dokumentiert. Die Leitung der Einrichtung ist dafür verantwortlich.

 

Im Mitarbeiterteam wünschen wir uns eine offene und fehlerfreundliche Atmosphäre. Wir als Träger werden das durch Kommunikationsbereitschaft, Transparenz im Umgang und Förderung von Beratung und Fortbildung unterstützen.

Personal und Beteiligung der Eltern

Personalentwicklung

Unsere Kirchengemeinde hat Erfahrungen als Arbeitgeber. Wenn wir Träger einer Kindertagesstätte sind, wird sich die Anzahl der Angestellten in unserer Gemeinde stark erhöhen. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und arbeiten hier eng mit unseren Netzwerkpartnern, dem Kirchenkreis und dem kirchlichen Verwaltungsamt, zusammen. Wir nutzen auch die fachliche Unterstützung durch den VETK und der Kita-Fachberatung.

 

Nach einem erprobten einheitlichen Verfahren werden wir das Personal auswählen. Für die pädagogische Arbeit werden sozialpädagogische Fachkräfte gewählt, die sich an den Vorgaben des Berliner Bildungsprogramms orientieren und die Ziele und Aufgaben des § 1 des KitaFöG verfolgen. Alle Mitarbeiter*innen müssen im Sinne des § 72 SGB VIII ein Führungszeugnis vorlegen. Für alle Mitarbeiter*innen in unserer Kindertagesstätte wird es Stellenbeschreibungen geben. Eine besondere Rolle hat die Leitung der Kita inne, ihr wird die Fachaufsicht für die pädagogischen und wirtschaftlichen Mitarbeiter*innen übertragen. Wir arbeiten als Träger der Kindertagesstätte in enger Abstimmung mit der Leitung und streben einen regelmäßigen Austausch der Fachkräfte untereinander an. Wir sorgen innerhalb der Kita und zwischen Träger, Kita und Eltern für ein transparentes und zuverlässiges Informations- und Entscheidungssystem.

 

Wir werden Sorge dafür tragen, dass die Mitarbeitenden ausreichende Qualifizierungen erhalten  und stellen regelmäßige Fortbildungen des Fachpersonals sicher. Die Leitung der Einrichtung wird mit den Mitarbeiter*innen einen Fortbildungsplan aufstellen und diesen mit unserer Unterstützung umsetzen.

 

Das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter*innen haben für uns als Träger einen hohen Stellenwert. Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gehören zu unserem Selbstverständnis als Arbeitgeber.

 

 

Zusammenarbeit mit Eltern

Als Träger einer evangelischen Kindertagesstätte sehen wir uns in der Verantwortung, dass die pädagogischen Fachkräfte mit den Eltern zum Wohl der Kinder eng zusammenarbeiten.

 

Die pädagogischen Fachkräfte werden zu einer aktiven Gestaltung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft angehalten und werden dabei von der Leitung und uns als Träger unterstützt. Wir als Träger sind Ansprechpartner für die Eltern, falls sie diese Unterstützung benötigen. Die Eltern werden von uns über ihre Beteiligungsrechte informiert.

 

Die Erziehungsberechtigten werden in Fragen der Konzeption und ihrer Umsetzung einbezogen. Dazu werden in den Gruppen jährlich entsprechend § 14 KitaFöG und § 1 RVTag Elternvertreter*innen gewählt, die einen Elternrat bilden. Wichtige Entscheidungen und Absprachen erfolgen im regelmäßig tagenden Kindertagesstättenausschuss laut §5 der Rechtsverordnung über die Kindertagesstättenarbeit in der EKBO vom 15. Dezember 2006. Hier sind Trägervertreter, Elternvertreter und pädagogisches Fachpersonal zu gleichen Teilen beteiligt.

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