Bericht von der Gemeindeversammlung 2019

Am 1. September 2019 fand die alljährliche Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst in Baumschulenweg statt.

 

Es standen wieder zahlreiche Themen auf dem Programm. Allen voran die Vorstellung der Kandidaten für die Gemeindekirchenratswahl. Jede und jeder hatte die Gelegenheit sich vorzustellen und seine Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode darzustellen.

 

Der zweite Punkt drehte sich um den zukünftigen Gemeindebeirat. Nach der Gemeindekirchenratswahl soll der Gemeindekirchenrat laut Artikel 27 Absatz 1 einen Gemeindebeirat bilden. (Der Gemeindekirchenrat soll einen Gemeindebeirat bilden, in den er insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Personen beruft, die sich an den gemeindlichen Diensten, Kreisen und Gruppen beteiligen; die Dienste, Kreise und Gruppen machen Vorschläge. Mitglieder des Gemeindekirchenrates sollen nicht zugleich Mitglieder des Gemeindebeirates sein.) Dazu ist es also notwendig, dass die Kreise und Gruppen Vorschläge machen. Der GKR ist gespannt, wer von den Kreisen und Gruppen vorgeschlagen wird.

 

Weiter ging es mit dem Bericht zum weiteren Vorgehen mit dem regionalen Jugendzentrum des Pfarrsprengels Oberspree-West. Der GKR Johannisthal kann sich vorstellen, dass das „Hexenhäuschen“ komplett für die Arbeit mit Jugendlichen der Region und für die Arbeit der Kinderkirche (KiKi) bereitzustellen. Die Alternative ist die Nutzung als Begegnungszentrum der Johanniter und der KiKi. Der Regionalrat wird nun beraten, was für die Region am besten passt, Jugendarbeit und Konfigruppen in Baumschulenweg oder in Johannisthal. Dann sind die Gemeindekirchenräte des Pfarrsprengels dran, über die Empfehlung des Regionalrates zu entscheiden.

 

Danach stellte Angelika Briese das Konzept für die Evangelische Kita Baumschulenweg vor. Im Gemeindebüro können Sie das Konzept gern lesen, denn dort liegen einige Exemplare aus. Der nächste Schritt wird das Gespräch mit dem Senat sein, ob auf Grundlage dieses Konzeptes Fördermittel bereitgestellt werden. Solange nicht klar ist, ob es eine Förderung gibt, sind andere Fragen wie: „Wann und wie wird die Gemeinde zum Bau des Kindergartens informiert? Wo genau kommt das Gebäude hin, welche Gebäude und Bäume müssen weichen? Wer finanziert den Bau? Wer finanziert den Betrieb mit Personal, Material, Kosten für die Medien und anderer Betriebskosten?“ erst einmal nicht zu beantworten. In den Bezug auf den Betrieb sind die Zahlungen des Senates laut Kitakostenblatt auskömmlich und decken alle Kosten ab. Der dort enthaltene Trägeranteil von 6% wird durch die Bereitstellung des Gebäudes abgedeckt.

 

 

 

 

Das Thema energetische und denkmalgerechte Sanierung der Kirche „Zum Vaterhaus“ und des Gemeindehauses erläuterte Rainer Schnell, der Vorsitzende des Bauausschusses. Da die Arbeiten gemeinsam mit der Volkshochschule laufen, müssen alle Arbeiten aufeinander abgestimmt werden. Der Stadtbezirk ist in der Planung noch nicht ganz so weit wie wir, aber ab Mai 2020 werden die Arbeiten parallel laufen können. Bis dahin ist noch etwas Geduld nötig. Insbesondere werden wir Fragen zur Heizung und einem barrierefreien Zugang zum Gemeindehaus schnellstmöglich angehen.

 

Als Orgelsachverständigen hat uns Landeskirchenmusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel den Kirchenmusikdirektor Michael Bernecker zur Seite gestellt. Gemeinsam mit Barbora Yhee werden wir die nächsten Schritte zur Orgelsanierung planen. Damit kann es aber erst nach dem 25-jährigen Orgeljubiläum von Treptow losgehen.

 

Die Themen neuer Sollstellenplan ab 2020 und das Thema Finanzen stellte Herr Uwe Bauer, der als Kirchmeister für die Finanzen unserer Gemeinde zuständig ist, vor.

 

Zwei Fragen von Herrn Wesseli waren dann noch offen. Zum einen die Frage nach dem weiteren Vorgehen zur Pfarrstellenbesetzung. Dazu ist zu berichten, dass erst nach der Feststellung der Bewerbungsfähigkeit von Frau Wilcke durch den Superintendenten weitere Überlegungen angestellt werden können. Wenn es dazu eine Entscheidung gibt, müssen sich die Gemeindekirchenräte von Baumschulenweg und Johannisthal über das weitere Vorgehen verständigen. Wann die Entscheidung des Superintendenten erfolgt ist bisher nicht bekannt. Da es sich jedoch um Personalfragen handelt, darf darüber auch nicht öffentlich verhandelt oder gesprochen werden.

 

Die zweite Frage betraf die Erstellung eines Gemeindeberichtes. Der Gemeindekirchenrat ist diesbezüglich der Meinung, dass es Frau Wilcke, als geschäftsführender Pfarrerin von zwei Gemeinden, nicht zumutbar ist, einen solchen Bericht zu erstellen. Die Gemeindeleitung ist der Meinung, dass alle Informationen zum Gemeindeleben und zu den Finanzen im Gemeindegruß bzw. den ausgelegten Jahresabschlüssen zu finden sind.

 

Zum guten Schluss wurde noch einmal das Thema des Mosaikes in der Kirche und des Umgangs damit aufgeworfen. Im Ergebnis der Diskussion, soll es ein Gespräch mit dem Kunstbeauftragten der EKBO Herrn Christhard-Georg Neubert geben.

 

Leider kann solch ein Beitrag nicht alle Fakten und Gedanken wiedergeben, deshalb können Sie gern jeden ansprechen, der dabei gewesen ist.

 

Mit herzlichen Grüßen Ihr Michel-Erich Aust

 

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