Gemeindefahrt nach Magdeburg vom 23. - 25. März

Mit einer kleinen Gruppe von 10 Personen trafen wir uns mittags am Bahnhof Ostkreuz mit Pfarrer Ziebart und fuhren mit dem Regionalzug nach Magdeburg. Das Ehepaar Müller hatte diese Tour sehr gut organisiert. Vom Bahnhof aus sind wir dann zur Straßenbahn gelaufen, was wegen einiger Verkehrsveränderungen in der Innenstadt nicht so leicht zu finden war. Nach kürzerer Fahrzeit sind wir dann in einen Bus umgestiegen und dann nach einem Fußweg von etwa 10 Minuten am Bildungsnetzwerk Lüttgen-Ottersleben mit der schönen Villa Böckelmann gegen 17.30 über einen nassen Parkweg angekommen. Wir bezogen unsere Zimmer in einem Seitengebäude und fanden uns dann u 18 Uhr zum Abendessen ein. Mit einer leckeren Tomatensuppe wurden wir für den strapaziösen Fußweg entschädigt. Das Abendessen hat allen gut geschmeckt und wir konnten gegen 20 Uhr mit dem Programm beginnen.

 

Nach einer kleinen Andacht gehalten von Frau Krausmann hörten wir dann einen interessanten Einführungsvortrag über die Geschichte des alten Persiens.

 

Herr Ziebart hatte das Thema Iran für uns im Diavortrag sehr detailliert nahegebracht.

 

Am Sonnabend haben wir dann vormittags wieder eine kleine Andacht mit Frau Bergelt gehalten und danach Weiteres über die neuere Geschichte Irans erfahren. Nach dem guten Mittagessen in der Villa sind wir dann mit Bus und Straßenbahn zum Dom gefahren, wo wir eine interessante Führung von einer Stunde hatten. Wir sahen dabei die Gräber von Otto I. und seiner Frau Editha. Anschließend war für uns eine lange Tafel im Café des Hundertwasser-Hauses reserviert, wobei wir uns von dem kalten Dom erholen konnten und die unterschiedlichen Kaffee-Varianten mit vorzüglichen Torten probiert haben.

 

Nach dem guten Abendbrot in der Villa haben wir uns dort wieder in unserem Seminarraum zu einer Fortsetzung des Iran-Vortrags von Herrn Ziebart getroffen und weitere Dias gesehen. Herr Ziebart hatte extra den Diaprojektor aus Berlin mitgebracht. Das Haus war auf Dias nicht mehr eingerichtet. Wir konnten auch vieles über die neuere Entwicklung im Iran erfahren. Es hat alle sehr interessiert und es wurde auch über den Islam gesprochen.

 

Am Sonntag gerieten wir bei unserem Spaziergang zum Gottesdienst in eine katholische Palmsonntags-Feier. Sie begann im Freien mit einem Bläser-Chor und der Segnung von Kätzchen-Zweigen und anderem Grün. Damit sind die Kinder der Gemeinde eingezogen und der Priester hat dann alle in die Kirche eingeladen, die sehr voll war. Es mussten zusätzlich Stühle aufgestellt werden.

 

Dieser Gottesdienst war für uns sehr anregend und wir hörten sehr interessiert der Predigt des Priesters zu. Ein kleiner Teil unserer Gruppe war anders gelaufen und ist dann bei einer evangelischen Feier mit Chor und 2 Taufen gewesen, was auch gut gefallen hat.

 

Wir haben dann nach dem Kirchgang noch ein leckeres Mittagsessen genossen und sind wieder zur Heimfahrt gestartet. Die Heimfahrt war kurzweilig, da es noch viele Gespräche gab, aber uns erwartete schon wieder in Berlin das S-Bahn-Chaos.

 

Für die interessante und schöne Zeit möchte ich Herrn Ziebart und dem Ehepaar Müller für Ihre große Mühe danken. Es hat uns allen viel Freude gemacht.

Hannelore Raidt

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