Aus dem Gemeinderat

An dieser Stelle informiert der Gemeindekirchenrat Sie über die letzten Sitzungen, Initiativen und Beschlüsse.

Im Jahr 2020 wird es wieder eine Gemeinderüstzeit in Hirschluch geben. Ob der Wunschtermin im Juni klappt, hängt noch von der Bestätigung durch das Rüstzeitheim ab. Ein alternativer Termin im Mai ist jedoch schon reserviert. Wir informieren Sie, sobald der Termin feststeht.

 

Wir haben die ersten Überlegungen zum Sollstellenplan ab 2020 angestellt und dabei die Finanzierbarkeit geprüft. In der Sitzung am 28. Mai werden wir über die Stellenausstattung entscheiden und dann ist klar, wie es hinsichtlich der Stellenausstattung ab 2020 weitergeht.

 

In den letzten Jahren haben wir es in der Baumschulenweger Gemeinde geschafft, die Kirche regelmäßig offen zu halten. So können sich Interessierte die Kirche ansehen oder einen Ruhepunkt im Alltag finden. Herr Steinig, dem wir für sein ausdauerndes Engagement danken, schafft es jedoch nicht mehr, die Kirche regelmäßig offen zu halten. Es wäre deshalb schön, wenn wir weitere Freiwillige finden würden, die die Kirche regelmäßig offenhalten möchten. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro, wenn Sie sich vorstellen können dabei zu helfen.

 

Nach Prüfung der verschiedenen Angebote konnte der Grünschnitt an der Fassade von Kirche und Gemeindehaus beauftragt werden. Die Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.

 

Fragen Sie sich: „Was passiert eigentlich in Bezug auf die Evangelische Kita in Baumschulenweg?“ Nun, das Konzept für die Evangelische Kita in Baumschulenweg ist in der Fertigstellungsphase. Dank der Unterstützung von Frau Wilhelm, die als Kita-Fachberaterin in unserem Kirchenkreis arbeitet, wird die Kitakonzeption im Mai fertiggestellt. Damit kann dann beim Senat angefragt werden, ob eine 100% Förderung erfolgen kann.

 

Zuletzt haben wir uns sehr umfangreich mit der Anfrage beschäftigt, ob es möglich ist, die derzeitige Pfarrwohnung in ein Kinder- und Jugendzentrum für die Region Oberspree West umzuwandeln. Lesen Sie hierzu den Beitrag auf den folgenden Seiten.

 

Zu guter Letzt noch eine Neuerung: Da der Gemeindegruß zu selten erscheint, werden wir Sie demnächst über die Abkündigungen immer aktuell informieren und auf dem Laufenden halten.

Im Namen des GKR
Ihr Michael-Erich Aust

Kinder- und Jugendzentrum der Region Oberspree-West

Zu diesem Thema fand nicht nur eine GKR Sondersitzung, eine GKR Sitzung, sondern auch noch eine Gemeindeversammlung am 16. Mai 2019 statt. Wir fassen hier nochmal die Beweggründe, Argumente und Vorgehensweise zusammen:

 

Die Region Oberspree-West betreibt schon lange Zeit gemeinsam ein Jugendzentrum in Johannisthal. Dort findet die Arbeit mit Jugendlichen statt. Früher fand dort auch die Konfirmandenarbeit statt. Erfreulicherweise sind in den letzten Jahren aber die Räumlichkeiten für die Konfi-Arbeit in Johannisthal zu klein geworden und die Arbeit findet nun in Baumschulenweg statt. Während der Vakanz, die nach dem Ruhestand von Pfarrer Dr. Reinhard Kähler entstand, hat der GKR die Wohnung - auf Anfrage der für die Konfi-Arbeit Verantwortlichen - für diese Arbeit zur Verfügung gestellt. So entstand Ende 2017 die Anfrage aus Region, ob es möglich wäre, die Arbeit mit Jugendlichen generell nach Baumschulenweg zu bringen.

 

Dafür gab es verschiedene Argumente:

  • die Erreichbarkeit von Baumschulenweg ist besser als die von Johannisthal
  • die Räumlichkeiten sind größer und bieten mehr Möglichkeiten für Gruppenarbeiten, einen Andachtsraum, ein Büro für die Gemeindepädagoginnen und Stauraum für Material

 

für Baumschulenweg ergibt sich zusätzlich:

  • die zusätzliche Nutzung für Baumschulenweg als Kinderzentrum,
  • woraus sich insgesamt ergibt, dass die Nutzung als Kinder- und Jugendzentrum der nachhaltigen Gemeindeentwicklung und dem weiteren Gemeindeaufbau dient und
  • die spätere Verbindung zur geplanten Kita (wenn es Fördermittel dafür gibt) bietet zusätzliche Chancen.

 

Die Entscheidung wurde 2017 jedoch nicht gleich gefällt, sondern gewartet, wie eine Pfarrstellenbesetzung laufen würde. Als klar wurde, dass eine Entsendungsstelle für Baumschulenweg und Johannisthal besetzt wird, haben wir auf die konkrete Besetzung gewartet ohne vorher Tatsachen zu schaffen.

 

Pfarrerin Wilcke erklärte bei Stellenantritt, dass sie gerade umgezogen sei und ein Umzug während der Entsendungszeit nach Baumschulenweg nicht in Frage käme.

 

Deshalb haben wir die Entscheidung weiterhin aufgeschoben, diese aber als „Merker“ auf der Tagesordnung belassen. Zwischenzeitlich bietet und bot die Wohnung mehreren Kirchenasylen Raum und die Konfi-Arbeit der Region läuft dort stabil. Im März 2019 häuften sich, auch wegen der weiteren Planungen bei der Jugendarbeit, die Fragen nach einer Entscheidung.

 

Wir haben uns daraufhin am 9. April 2019 zu einer etwa dreistündigen Sondersitzung getroffen. Neben der Entstehungsgeschichte der Anfrage und der Auseinandersetzung mit den Argumenten aus der Kinder- und Jugendarbeit, inklusive der Konfirmandenarbeit haben wir uns in diesem Zusammenhang intensiv mit der Frage beschäftigt, ob die Wohnung in der ersten Etage des Gemeindehauses künftig als Pfarrwohnung genutzt werden kann. Denn außer Frage stand für uns, dass eine Dienstwohnung für die Pfarrerin oder den Pfarrer zur Verfügung zu stellen ist.

 

Wir haben die beiden Wohnungen begangen und verschiedene Überlegungen angestellt, wie welche Räume genutzt werden könnten bzw. ob bauliche Maßnahmen eine bessere Nutzung gestatten würden. Nach diesem Schritt haben wir Vor- und Nachteile jeder Wohnung in Bezug auf die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen sowie als Pfarrwohnung zusammengetragen und dokumentiert. Eine Entscheidung wurde an diesem Abend nicht getroffen. Da es immer gut ist, gravierende Entscheidungen mit Bedacht zu fällen, haben wir uns entschieden, die Sache zu „überschlafen“ und bei der regulären Sitzung am 11. April 2019 zu verhandeln. Der Beschluss wurde dann mit einer klaren Mehrheit gefasst.

 

Das weitere Vorgehen war wie folgt geplant: Auf der Klausurtagung am 5. Mai 2019 sollte mit dem GKR Johannisthal darüber gesprochen werden, dass es möglich wird, die Jugendarbeit der Region in Baumschulenweg zu positionieren. Damit hätte auch Johannisthal mehr Möglichkeiten die Arbeit mit Kindern (KiKi) und ggf. ein Pfarrdienstzimmer im „Hexenhäuschen“ zu realisieren. Danach sollte am 6. Juni 2019 im Regionalrat, in dem sich die Gemeinden aus unserem Pfarrsprengels regelmäßig treffen, beraten werden, ob sich auch die anderen Gemeinden der Region dafür aussprechen würden, die Jugendarbeit nach Baumschulenweg zu bringen.

 

Leider ist die Klausurtagung am 5. Mai 2019 mit Johannisthal kurzfristig, obwohl langfristig geplant, nicht zustande gekommen. Deshalb war auch nicht ganz klar, wie das weitere Vorgehen und die Information an die Gemeinden, unabhängig vom Gemeindegruß, erfolgen soll.

 

Wie es sind jedoch in jeder Gemeinde so ergibt, sind Informationen in die Gemeinde gelangt und dabei gab es neben Verständnis auch Unverständnis für den Beschluss. Mit der Einaldung zu dem offen moderierten Gespräch am 16. Mai 2019 haben wir darauf schnellstmöglich reagiert.

 

Selbstkritisch hat der GKR festgestellt, dass es gut gewesen wäre, schon frühzeitig über die Anfrage, ein Kinder- und Jugendzentrum in Baumschulenweg zu etablieren, zu informieren. Hinterher ist man immer klüger, das Gespräch hat gezeigt, dass die Gemeindeleitung die Anfragen aus der Gemeinde ernst nimmt und sich gern der Diskussion stellt.

 

Das Ergebnis des Gespräches ist folgendes Vorgehen: die GKR’s von Baumschulenweg und Johannisthal werden am 4. Juni 2019 gemeinsam tagen; der Regionalrat trifft sich am 6. Juni 2019. Dort werden die nächsten Schritte besprochen und überlegt, was für Baumschulenweg, Johannisthal und die Region am besten ist.

 

Im Namen des GKR
Ihr Michael-Erich Aust

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