Voll der Osten

Es gibt eine neue Ausstellung ab dem 5. Mai in der Kirche zum Vaterhaus anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Mauerfall"

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten. „Im Mittelpunkt steht der Mensch“ hatte einer der Grundsätze des Sozialistischen Realismus gelautet. Harald Hauswald verwirklichte diesen Anspruch auf ganz eigene Weise. Dafür bekam er keinen staatlichen Kunstpreis, sondern Ärger mit den SED-Behörden und der Stasi. Natürlich fotografierte Harald Hauswald auch verfallene Fassaden, verkommene Eckkneipen und Schlangen vor Lebensmittelläden. Dennoch war seine Fotografie weniger subversiv als vielmehr eine Liebeserklärung an die Menschen in der DDR. Zwischen den Fotografierten und dem Fotografen entstand für einen kurzen Moment eine fast zärtliche Beziehung, die sich bis heute auf den Betrachter der Bilder überträgt. Der Historiker und Buchautor Stefan Wolle, der ebenfalls in der DDR groß geworden ist, hat zu den Bildern Texte geschrieben. Die Ausstellung präsentiert über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Hauswald.

 

„Gemeinsam und für sich“ Malerei und Collagen von Margit Hantschmann

Neue Ausstellung ab März 2019

Mit den eindrucksvollen Spuren des alltäglichen Lebens tritt die Künstlerin Margit Hantschmann in den Gestaltungsprozess. Dabei lässt sie sich von Stimmungen und Erlebnissen inspirieren, die sie dynamisch und farbenfroh umsetzt. Ihre Ausdrucksformen sind die gegenstandslose Malerei in Acrylfarbe sowie die Fertigung von Collagen aus Verbrauchsmaterial.

 

Die Künstlerin lädt ein, ihr in eine intuitive und anregende Welt voller Farben zu folgen!

 

In dieser Ausstellung zeigt sie ihre kleineren Formate in 42 x 59 cm. Es handelt sich um einzelne Bilder sowie um in zeitlicher Nähe gefertigte Bildpaare, die sich entweder durch Stil oder/und durch Farben nah sind. Dennoch steht jedes einzelne Bild für sich allein.

Die gelernte Ethnologin und Ergotherapeutin malt seit 2006 und belegte zahlreiche Kurse in Freier Malerei und Collage. Dieses ist ihre fünfte Ausstellung. Die Bilder werden bis Juli dieses Jahres zu sehen sein.

 

Eröffnet wird die Ausstellung im Anschluss an den Gottesdienst

am Sonntag, den 17. März 2019, um 10.30 Uhr

mit einem kleinen Empfang im Beisein der Künstlerin.

 

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

 

Margit Hantschmann und Heike Pudler

 

Ausstellungshistorie

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