Beppo der Straßenkehrer im Buch Momo von Michael Ende: „Siehst Du, Momo,“ sagte er, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, die kann man niemals schaffe, denkt man.“ Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen!“
Mein Wahlversprechen: Die Kirche zum Vaterhaus erhalten
Gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh war ich zu Gast in der Kirche zum Vaterhaus. Mit der Gemeinde verbindet mich inzwischen eine lange Zusammenarbeit – und für mich steht fest: Ich werde sie auch in Zukunft unterstützen.
Die Kirche ist ein bedeutendes Stück Geschichte unseres Bezirks, aber sie ist sichtbar in die Jahre gekommen. Eigentlich muss inzwischen fast alles angefasst werden: die Fassade, die Elektrik, die Glockenanlage und vor allem die Heizung. Die Heizung ist kaputt, sodass die Kirche im Winter derzeit nicht genutzt werden kann. Von den Glocken ist nur noch eine funktionsfähig. Es braucht deshalb nicht nur einzelne Reparaturen, sondern eine umfassende Generalsanierung.
Eine solche Aufgabe kann die Gemeinde nicht allein stemmen. Ich will dabei helfen, dieses national bedeutsame Kulturdenkmal langfristig zu erhalten. Ein erster wichtiger Schritt ist bereits gelungen: Für die Restaurierung der historischen Dinse-Orgel konnte ich erhebliche finanzielle Mittel organisieren. Ihre Sanierung wird noch in diesem Jahr abgeschlossen.
Für mich geht es aber um mehr als Steine, Heizung und Elektrik. Ich unterstütze die Kirche zum Vaterhaus auf ihrem Weg, noch stärker ein Ort für alle Menschen im Kiez zu werden: für evangelische und katholische Christen, für Jüdinnen und Juden, Musliminnen und Muslime – und ebenso für Menschen ohne Glauben.
Kirche muss sich öffnen, ohne ihre Identität zu verlieren. Sie muss Gemeinschaft schaffen, Menschen zusammenbringen und mitten im Kiez präsent sein. Diesen Weg möchte ich weiter unterstützen. Und mein Wahlversprechen lautet: Ich werde mich auch in der kommenden Wahlperiode dafür einsetzen, dass die Kirche zum Vaterhaus erhalten, saniert und als lebendiger Ort für alle weiterentwickelt wird.
Heute Abend kommt Steffen Krach nach Treptow Köpenick. Ab 18:30 Uhr diskutiert der Kandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters gemeinsam mit dem Abgeordneten Alexander Freier Winterwerb in der Kirche zum Vaterhaus über die Zukunft Berlins.
Im Mittelpunkt des Abends stehen die Themen, die die Menschen in Treptow Köpenick und in der gesamten Stadt bewegen: bezahlbares Wohnen, gute Bildung, Unterstützung für Familien, eine verlässliche Gesundheitsversorgung, funktionierende Mobilität und eine Verwaltung, die schneller und verlässlicher arbeitet.
Dabei geht es vor allem um die Fragen und Erfahrungen der Besucherinnen und Besucher. Steffen Krach und Alexander Freier Winterwerb wollen offen über Erfolge, Probleme und konkrete Lösungen sprechen, direkt, ehrlich und ohne Floskeln.
Termin: Mittwoch, 5. August 2026, 18.30 Uhr Ort: Kirche zum Vaterhaus